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Keine Zukunft ohne uns!
Vom 11.09.06 bis 15.09.06 haben sich 13 interessierte Jugendliche zur Zukunftswerkstatt 2006 der TRANSBIT GmbH zusammengefunden, um über die aktuelle politische Situation zu diskutieren. Es wurden in 3 Schritten Utopien entwickelt, um die gegenwärtige Situation zu beurteilen. Die Ansätze dazu gab Teamer Michael Goldmann. Mit vielen kreativen Ideen und Ansätzen haben sich die Jugendlichen gegenseitig gezeigt, was politisch und gesellschaftlich auf sie zukommen kann. Ebenso zeigten sie wieder einmal, dass die Jugend noch politisch denkt und keineswegs politikverdrossen ist. Denn es kann keine Zukunft ohne eine Jugend geben.
Der demografische Wandel zeigt abermals, dass durch die veränderten Altersstrukturen in den Unternehmen eine längere Lebensarbeitszeit zu erwarten ist. In der Zukunftswerkstatt wurden Arbeitszeitmodelle entwickelt, die dieser Entwicklung entgegenwirken können. So wurde z. B. die Weltarbeitszeit durch die Anzahl der arbeitsfähigen und arbeitswilligen Arbeitnehmer geteilt und eine wöchentliche Arbeitszeit von ca. 25 Stunden pro Arbeitnehmer errechnet. Auch die Ergebnisse zur Städteplanung können sich sehen lassen. So möchten die Teilnehmer z.B. Städte ohne Viertel von Ausgegrenzten erschaffen und einen einheitlichen Lebensstandard für alle erwirken, öffentlicher Personennahverkehr, den sich jeder leisten kann und keine Autos, die das Stadtbild und die Luft verunreinigen.
Das wichtigste, einheitliche Ergebnis der Gruppe war jedoch die Motivation, andere davon zu überzeugen, dass man sich in der Gesellschaft und im Arbeitsleben nicht alles gefallen lassen darf. Denn alle Menschen dieser Erde sollen ihre eigenen Geschicke selbst bestimmen und nicht von einer kleinen Gruppe kapitalgieriger Aktienhändler und Manager bestimmen lassen. Die Zukunft muss von allen bestimmt werden. Keine Zukunft ohne Jugend, keine Zukunft ohne uns!
Im Jahr 2007 möchten die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt 2006 wieder zusammen mit anderen Interessierten zusammenkommen, um weiter an den Modellen und Ideen zu arbeiten. Eigens dafür hat die Gruppe einen Brief an TRANSBIT gerichtet und eine Zukunftswerkstatt im Jahr 2007 eingefordert. Die Ergebnisse werden der Bundesjugendleitung der TRANSNET zur Verfügung gestellt.
Michael Goldmann, 4. Oktober 2006
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